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Die Weinstraße Mansfelder Seen zwischen Zappendorf im Saalkreis und Unterrißdorf im Mansfelder Land vereint heutige und ehemalige Weinbauorte. Sie ist 25 km lang. Auf befestigten Land- und Nebenstraßen verläuft sie durch die Orte Zappendorf, Langenbogen, Höhnstedt, Seeburg / Rollsdorf, Aseleben, Lüttchendorf / Wormsleben bis nach Unterrißdorf (Ortsteil der Lutherstadt Eisleben). Der interessierte Autotourist wird mit herrlich weiten Ausblicken in die offene Hügellandschaft Sachsen-Anhalts zwischen Halle und Lutherstadt Eisleben belohnt. Weingüter, Rast- und Gaststätten, Aussichtspunkte und andere Sehenswürdigkeiten laden zum Verweilen ein. Die einheimische Küche, gepaart mit Weinen aus der Region, ist sehr zu empfehlen. Rad- und Wanderwege laden rund um die Weinstraße ein, den Schönheiten in den Natur- und Landschaftsschutzgebieten der „Toscana des Ostens“ nahe zu kommen. |
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Auf Grund seiner klimatischen Besonderheiten, bedingt durch den Regenschatten des Harzes, die windgeschützte Hanglage und die Wärmespeicherfähigkeit der Mansfelder Seen, konnte sich das in Deutschland nördlichste Weinanbaugebiet entwickeln. Die Trauben für die vielfach prämierten Weine gedeihen auf Verwitterungsböden des Mittleren und Unteren Buntsandstein, die teilweise mit Letten und Löß gedeckt sind und den Weinen ihren unverwechselbaren Charakter verleihen.
Heute umfasst das Qualitätsweinbaugebiet mit seiner Lage 51 Grad und 30 Minuten nördlicher Breite 81 ha Weinberge. Höhnstedt war und ist mit 64 ha Weinberge die größte Weinbaugemeinde des Gebietes.
Mit 42 ha Rebfläche war Zappendorf einmal das zweitgrößte Weindorf. Hier besaß bis zum Jahre 1649 die Familie Händel, die Vorfahren des Komponisten G.F. Händel, einen Weinberg, welcher 1999 symbolisch wieder aufgerebt wurde.
Sechs private Weingüter in den Orten Höhnstedt, Seeburg und Rollsdorf sowie mehrere große Obstbaubetriebe und etwa 100 Nebenerwerbswinzer als Mitglieder der Winzervereinigung Freyburg/U. bewirtschaften heute die Weinberge des Bereiches Mansfelder Seen.
Die trocken ausgebauten Weine werden hauptsächlich unter der Großlagenbezeichnung „Höhnstedter Kelterberg“ vermarktet.
Den ausführlichen Übernachtungskatalog erhalten Sie auf Anforderung von der:
Touristikinformation Höhnstedt
Hauptstraße 38
06179 Höhnstedt
Telefon: 034601 20242
Telefax: 034601 20243
| VINOINFO Marion Krüger Hauptsraße 38 06179 Höhnstedt Telefon / Fax: 034601 / 20242 / 20243 E-Mail: kontakt@vino-info.com Öffnungszeiten: |
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Unterrißdorf ist eine ehemalig selbständige Gemeinde 3 km östlich von Eisleben. Sie gehört seit dem 1. Januar 2006 als Ortsteil zur Lutherstadt Eisleben. Der Ort liegt am Nordrand einer Senke, auch als "Eisleber Becken" bezeichnet. Im Windschatten des Harzes gelegen, im Süden durch den Hornburger Sattel geschützt, ist die Ortslage vergleichsweise niederschlagsarm. Der Jahresniederschlag liegt bei 450 - 500 mm Niederschlag pro Jahr. Die Hauptwindrichtung ist NW. Die Nähe zum Süßen See begünstigt ein relativ mildes Klima. |
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Lüttchendorf, inkl. dem Ortsteil Wormsleben, liegt ca. 6 km südöstlich von Eisleben am Süßen See. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Seegebiet Mansfelder Land an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Röblingen am See hat. 1120 wurde die Gemeinde erstmals im Hersfelder Zehntverzeichnis als Luttekendorp urkundlich erwähnt.
>>zur Webseite seegebiet-mansfelder-land.de |
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Aseleben liegt am Südufer des Süßen Sees ca. 10 km südöstlich von Eisleben. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Seegebiet Mansfelder Land an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Röblingen am See hat. Im 9. Jahrhundert wurde die Gemeinde erstmals als Esilebo urkundlich erwähnt.
>>zur Webseite seegebiet-mansfelder-land.de |
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Der Ort Seeburg, inkl. Orsteil Rollsdorf, liegt am Ostufer des Süßen Sees, ca. 11 km südöstlich von Eisleben und hat eine direkte Anbindung an Bundesstraße 80 in Richtung Halle (17km) und Eisleben. 743 wurde die Gemeinde erstmals erwähnt. In einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des Klosters Hersfeld wird Seeburg als zehntpflichtiger Ort Seoburc im Friesenfeld genannt. |
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Langenbogen wurde erstmals 1155 erwähnt. Zu dieser Zeit existierte unweit der Ortslage die Burg Langenbogen, auf der die Herren von Langenbogen saßen, Angehörige eines niedrigen Dienstadelgeschlechtes. Burg und Dorf kamen um 1194 an das Erzstift Magdeburg, wo es über Jahrhunderte verblieb. 1433 wurde die Burg allerdings zerstört. Ab 1450 ließ Erzbischof Friedrich III. von Beichlingen eine Domäne mit Dorfsiedlung anlegen. Im Jahr 1691 wurde das Braunkohlenwerke Langenbogen, welches Johann Wolfgang von Goethe im Amt des zuständigen Ministers 1802 besuchte, erstmalig erwähnt. 1848 erfolgt der Bau der Zuckerfabrik durch den Großgrundbesitzer Wentzel. |
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Das Höhnstedter Weinanbaugebiet gilt als das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands und gehört zur Saale-Unstrut-Region. Schon in einer Urkunde von Otto II. (22. Oktober 973), die einen Tauschvertrag zwischen dem Erzbistum Magdeburg und einer Abtei in Fulda besiegelt, werden in der Region vineis, also Weinberge oder -gärten, erwähnt. Später entstand eine Vielzahl von Weinbauhütten, welche heute das Bild der Weinberge prägen. Auf rund 60 ha werden gegenwärtig sieben Rebsorten in Höhnstedt angebaut. |
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Zappendorf ist eine aus den Ortsteilen Zappendorf, Köllme und Müllerdorf bestehende Gemeinde im Saalkreis mit 1600 Einwohnern. |
Zeittafel
Am 22. Oktober 973
973 bestätigte Kaiser Otto II einen in Gegenwart seines Vaters bereits ein Jahr zuvor in Tribur zwischen Erzbischof Adalbert von Magdeburg und Abt Werinhar von Fulda abgeschlossenen Tauschvertrag. Im Tauschvertrag sind in der Güteraufzählung u.a. Weinberge im Anhalter und Mansfelder Gebiet genannt.
1582
umfassten die vier damaligen Kelterbezirke Rollsdorf, Wormsleben, Rißdorf und Nonnental noch 1107,5 Morgen, die vom Amt Seeburg beaufsichtigt wurden
Noch im Jahr 1804
sprach man von unendlichen Weinbergen zwischen Eisleben und Quillschina/ Salzmünde
1910
wurden in Rollsdorf neue Pressen für eine Gemeinschaftskelterei augestellt,
mit dem 1. Weltkrieg kam der Weinanbau fast völlig zum Erliegen
1926
wurde von Höhnstedter Winzern ein Weinbauverein gegründet
1934
gehörten Winzer aus Höhnstedt zu den Gründungsmitgliedern der Winzervereinigung Freyburg/Unstrut
1999
symbolische Wiederauflebung des Händelweinberges
21. November 2002
Proklamation der „Weinstraße Mansfelder Seen“
31. Mai 2003
feierliche Eröffnung der Weinstraße unter Beteiligung aller Gemeinden am „1.Weinstraßen-Fest“, welches seitdem regelmäßig Ende Mai zum Treffpunkt für Gäste aus nah und fern ist und mit Weinstraßenlauf, Fußballturnier, Wein-, Jugend- und Dorffesten, historischen Fahrzeugen und vielem mehr jedem etwas bietet
22. Oktober 2003
1030 Jahre Weinbau an den Mansfelder Seen – 1. feierliche Würdigung dieses Jahrestages
Immer stellt sich die Frage, warum soll ich gerade da – oder dorthin fahren?
Allein die Aufzählung der Kleinode der Region lässt Neugier und Entdeckerfreude wachsen:
Hier gibt es:
Und hier lassen asphaltierte Radwege zwischen Rollsdorf, Seeburg, Süßem See und Wormsleben, mit Landstraßenanschluss an Höhnstedt bzw. Unterrißdorf das Radlerherz höher schlagen.

In den Orten an der Weinstraße werden traditionell
§ einem 26 km Lauf von Luther zu Händel,
§ einem 10 km Lauf durch die Weinberge,
§ einem „Nordic-Walking-Treff“ am Süßen See,
§ einem „Roller-Skate-Rennen“ von Lüttchendorf nach Unterrißdorf,
§ einem Reitturnier in Lüttchendorf,
§ einer Weinwanderwoche.